Kunst kann nie intelligenter sein als ihr Konsument – erst der Betrachter gibt ihr den Wert.
Wenn ich schreibe, Musik komponiere, eine Inszenierung plane oder anderen künstlerischen Tätigkeiten nachgehe, bringe ich meine bis dahin gemachten Erfahrungen ein. Wissen, das steckt in allem, was wir Menschen produzieren.
Wenn wir heute von „künstlicher Intelligenz“ sprechen, meinen wir „technisch“ generierte Ausgaben. Ich habe noch nie einen Menschen auf ein mathematisches Ergebnis im Taschenrechner sagen hören: „Das ist ja intelligent!“
Die Anzeige für die Rechenaufgabe ist wie die Anzeige nach dem Prompt abhängig von der Intelligenz des Menschen, der die Aufforderung für ein Ergebnis formuliert.
Wer im Restaurant einen Mega-Burger mit Salat und Kartoffelspalten bestellt, wird auch Entsprechendes serviert bekommen.
Jetzt bleibt nur noch die Frage offen, ob man denn wirklich zum Essen gehen muss, obwohl man doch eigentlich selbst kochen kann.
Florian Floo Weber